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Rezension: „La Veganista backt“ – Nicole Just

31 Dez

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La Veganista backt
Backbuch
Erschienen: 05.09.14
192 Seiten
Hardcover
€ 16,99
ISBN: 978-3833840005

GU

 

 

 

 

Befördert einen ins Nirwana!

Vegane Ernährung bekommt immer mehr Zulauf, was mich als Veganerin natürlich sehr freut, da es deshalb auch eine große Auswahl an tollen Kochbüchern gibt! Seit fast 3 Jahren ernähre ich mich nun vegan und die Backerlebnisse waren bislang eher mau. Das war für mich besonders schlimm, da ich vor der veganen Zeit sehr viel und leidenschaftlich gebacken habe. Ein tolles veganes Backbuch stand schon lange auf meiner Wunschliste, nur hatte ich es bislang noch nicht gefunden. Da ich das Kochbuch von „La Veganista“ bereits besitze und ich es unheimlich toll finde, war für mich sofort klar, dass „La Veganista backt“ das vegane Backbuch für mich ist! Schließlich möchte man als Veganer auf die süßen Sünden nicht verzichten müssen.

Die Einführung ins Buch ist übersichtlich und das wesentliche wird hier angesprochen. Auch Anfänger bekommen hier einen Einblick wie veganes backen im groben funktioniert, denn man kann auch super ganz ohne Ei, Butter und Milch backen!

Unterteilt sind die Rezepte in folgende Kategorien:

– Süsse kleine Sünden
– Endlich Kaffeepause!
– Besonders fein
– Herzlich gern herzhaft

Bei den kleinen Sünden findet man z.B. Muffins, Cupcakes, Cakepops, Brownies, Waffeln und vieles mehr.

„Einfache Kuchen“ wie Rühr- und Obstkuchen sind der Kaffeepause zugewiesen. Neben Klassikern wie Marmorkuchen, Hefezopf und Apfelkuchen sind auch ausgefallene Kreationen wie Kokoskaramell-Tarte und Sharon-Walnuss-Kuchen dabei.

Auf raffinierte Torten stößt man im Kapitel „Besonders fein“. Wobei eine Torte toller als die andere ist und man am liebsten alle probieren möchte!

Wer es lieber herzhaft mag, kommt bei „La Veganista backt“ auch voll und ganz auf seine Kosten. Die hier vorgestellten Rezepte sind richtig lecker und mal ein etwas andere Art von Abendessen!

Bei der lovelybooks Leserunde zu diesem Buch konnte ich in jeder Kategorie einige Rezepte ausprobieren und war mit allen Ergebnissen mehr als zufrieden! Wirklich jedes nachgebackene Rezept war ein Traum und auch die Nicht-Veganer waren vollauf begeistert. Die wunderschönen Fotos machen es einem in der Entscheidungswahl zwar nicht leicht, aber sie werten das Buch unheimlich auf und man blättert sehr gerne durch die Rezepte. Auch ist das Layout schön übersichtlich und aufgeräumt – man erkennt alles auf einen Blick. Bei vielen Rezepten stehen zudem tolle Austausch- oder Verwandlungstipps dabei. Das sind auf jeden Fall schon mal jede Menge Pluspunkte!

Alles in allem bin ich total begeistert von diesem Backbuch. Es ist mein neuer regelmäßiger Begleiter durch die vegane Backwelt und ich bin mehr als happy, dass ich endlich wieder richtig backen kann!

 

Fazit:

 
Für Veganer ein absolutes MUST HAVE! Vegane Backneulinge sollten sich vorher informieren worauf es beim veganen backen ankommt, damit alle Rezepte auch gelingen!

 

 

5

Rezension: „Peace Food – Vegano Italiano“ – Ruediger Dahlke

31 Dez

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Peace Food – Vegano Italiano
Kochbuch
Erschienen: 06.09.14
192 Seiten
Hardcover
€ 19,90
ISBN: 978-3833841972

Gräfe und Unzer

 

 

 

 

Definitiv was für Kochanfänger!

Wer liebt sie nicht die italienische Küche? Vegano Italiano, das klingt nach Leidenschaft, Geschmack, purem Genuss und frischen Kräutern. Zumindest ist das meine Assoziation von italienischer Küche. Mir war also sofort klar, dass ich dieses Buch als veganer Kochfreak haben muss! Auch der Autor Rüdiger Dahlke schwärmt in seinem Vorwort leidenschaftlich von Italien. Findet man diese Leidenschaft auch im Buch und in den Rezepten wieder?

Fangen wir mit dem Vorwort an. Ich bin eigentlich jemand, der gerne die Vorworte liest bevor er durch das Buch blättert, weswegen ich bei diesem Buch auch gleich damit angefangen habe. Nach ein paar Seiten habe ich mich aber gefragt wann das Vorwort wohl zu Ende ist. Da ich bei einem Kochbuch keine Romane lesen möchte, ging mir das Ganze dann doch etwas gegen den Strich und ich habe es abgebrochen. Beim Vorblättern habe ich dann bemerkt, dass das Vorwort ganze 28 Seiten umfasst. Wirklich schade, denn das wären locker 12 Rezepte mehr gewesen, hätte man den Platz anders gestaltet.

Die Rezepte sind unterteilt in:

– Antipasti (Vorspeisen)
– Primi Piatti (Der erste Gang)
– Secondi Piatti & Contorni (Der zweite Gang & Beilagen)
– Dolci (Desserts & Gebäck)

Beim kochen ist mir jedoch aufgefallen, dass die Zuordnung manchmal etwas fragwürdig ist. So findet man beim ersten Gang einige Suppen und Eintöpfe und auch Pasta, jedoch beim zweiten Gang, tauchen nochmals Eintöpfe und Pasta auf. Da habe ich mich wirklich gefragt, was hier wohl das Unterscheidungskriterium ist. Weswegen ich dann die Unterteilungen schlicht und einfach ignoriert habe.

Die Rezepte sind einfach zuzubereiten und gehen meist sehr schnell. Auch die Zutaten sind zum größten Teil sehr gewöhnlich und dürften fast überall erhältlich sein. Zu jedem Rezept findet man ein wirklich schönes Foto und die Gestaltung der Rezepte wirkt sehr übersichtlich und aufgeräumt. Das finde ich auf jeden Fall sehr positiv. Geschmacklich konnten mich die Rezepte auf jeden Fall überzeugen, es schmeckt definitv lecker. Jedoch bin ich von der Rezeptauswahl etwas enttäuscht, da ich mir mehr Raffinesse gewünscht hätte – einfach Rezepte, die man noch nicht kennt und auch mal etwas ausgefallener sein dürfen. Für einen absoluten Kochneuling ist das Buch aber sicherlich perfekt!

Alles in allem hat mir bei diesem Buch so einiges gefehlt. Die Leidenschaft, von der Rüdiger Dahlke spricht, konnte ich in dem Buch leider nicht wirklich wiederfinden. Mir kommt es so vor, als dass man für dieses Kochbuch nicht genügend Zeit zur Verfügung hatte um es besser zu machen, was ich sehr schade finde. Denn man hätte es auf jeden Fall besser machen können. Z.B. fehlen mir wirkliche Tipps zu den Rezepten. Von einem italienischen Kochbuch erwarte ich auch, dass man ein Rezept findet wie man Pasta selber machen kann.

Ich werde sicher ein paar Rezepte aus dem Buch immer wieder kochen, jedoch gehört Vegano Italiano nicht zu meinem Lieblingskochbüchern.

Fazit:

Das ideale Kochbuch für Kochneulinge – für erfahrene Hobbyköche eher langweilig!

 

 

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Rezension: „Magisterium – Der Weg ins Labyrinth“ – Holly Black & Cassandra Clare

15 Nov

Magisterium

Magisterium – Der Weg ins Labyrinth
Jugendbuch
Erschienen: 14.11.14
336 Seiten
Hardcover
€ 14,99
ISBN: 978-3846600047

Bastei Lübbe

 

 

 

 

Tolle Idee – leider so viel Potential verschenkt!

Der 12-jährige Callum, kurz genannt Call, ist der typische Antiheld. Er hat was sein Leben betrifft, nicht gerade in den Glückstopf gegriffen. Seine Mutter, die er bereits im Babyalter verlor, durfte er nie kennen lernen. Und wäre das nicht schon Strafe genug, so muss er sich außerdem noch mit einer Behinderung rumärgern. Eines seiner Beine wurde im Babyalter zertrümmert und ist seit dem deformiert und nicht voll belastungsfähig. Da ist es ja wohl klar, dass man auf der Beliebtheitsskala in der Schule nicht gerade auf den vorderen Plätzen landet. Doch alles ändert sich, als Call eine Einladung für den Eignungstest zur Aufnahme ins Magisterium bekommt. Durch seinen Vater, der einst im Magisterium ausgebildet wurde, weiß Call, dass das Magisterium böse und gefährlich ist. Call gibt sich alle Mühe durch sämtliche Tests durchzufallen und so schneidet er von allen Kandidaten am schlechtesten ab. Er glaubt sich schon in Sicherheit, doch ausgerechnet der mächtige Master Rufus erwählt ihn zum Schüler und Call hat keine Wahl, er muss ins Magisterium. Was wird ihn dort erwarten?

Der Prolog des Buches hat mich sofort in den Bann gezogen. Man wird augenblicklich an einen spannenden Schauplatz geworfen und am Ende mit vielen Fragezeichen stehen gelassen. Man geht unheimlich neugierig und gespannt ins erste Kapitel. Doch da angekommen, stürzt die Spannungskurve in die Tiefe. Die Geschichte plätschert so dahin und kommt nicht an die Qualität des Prologs heran. Man muss sich beim Lesen unheimlich konzentrieren um nicht abzudriften,  was aber eher auf den kindlichen Schreibstil zurückzuführen ist. Erst ab Kapitel 5 wird es langsam besser und ich konnte mich auch an den Schreibstil gewöhnen, sodass er mir ab Kapitel 6 nicht mehr negativ aufgefallen ist.

Sehr schade aber finde ich, dass die Charaktere zu wenig Raum bekommen, den sie eigentlich benötigen um beim Leser etwas zu bewegen. Sie bleiben bis zum Ende viel zu blass. Auch das Magisterium als Schauplatz, wird viel zu unscharf gezeichnet. Ich sehe da so viel ungenutztes Potential in der Geschichte. Man hätte was phänomenales daraus machen können.
Weil es der erste Band einer 5-teiligen Reihe ist, hoffe ich sehr, dass in den nächsten Bänden dieses Potential genutzt wird, die Bücher umfangreifer werden und die Charaktere mehr Tiefe bekommen.

Da sich das Buch in den letzten Kapiteln zum wahren Pageturner entwickelt, konnte es mich trotz der vielen Schwachstellen überzeugen. Dank des Cliffhangers am Ende, freue ich mich schon auf Band 2.

Fazit:

Tolle Idee, nur leider zu wenig ausgereift! Weswegen ich gute 3 Schokoerdbeeren vergebe.

 

 

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