Rezension: „Angst und Schrecken in Las Vegas“ – Hunter S. Thompson

31 Aug

 

Taschenbuch: 256 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (1. April 2005)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453401379
ISBN-13: 978-3453401372
Originaltitel: Fear & Loathing in Las Vegas

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Eine schreckliche Erfahrung mit äußerst gefährlichen Drogen

„Wir waren irgendwo bei Barstow am Rande der Wüste, als die Drogen zu wirken begannen.“

Der Journalist Hunter Stockton Thompson alias Raoul Duke bekommt von einer Sportzeitschrift den Auftrag über das legendären Mint400-Wüstenrennen zu berichten, welches in Las Vegas stattfindet. Damit die Geschichte nicht so langweilig wird, nimmt Duke seinen Anwalt Dr. Gonzo mit und braust mit ihm in einem roten Cabrio, dem roten Hai, vollgepackt mit allen nur erdenklichen Drogen in Richtung Las Vegas. Hier beginnt der Höllentrip, der zu viel Angst, Schrecken, Halluzinationen und große Paranoia ausbricht. Der eigentliche Auftrag wird zur Nebensache und Duke und Dr. Gonzo durchreisen ihren eigenen, mehr oder weniger bewußtsteinserweiternden Trip, auf der Suche nach dem amerikanischen Traum.

„Heute Nacht ziehen wir die Vorhänge zu. Eine solche Sache könnte einen Drogenfreund zum Ping-Pong-Ball machen, der durchs Zimmer flitzt. Halluzinationen sind schon schlimm genug. Aber nach einer Weile lernst du mit Sachen wie dem Anblick der toten Großmutter fertig zu werden, die mit einem Messer zwischen den Zähnen dein Bein hochgekrabbelt kommt. Die meisten Acid-Liebhaber kommen mit so was zurecht.“

Fazit
Hunter Thompson’s Schreibstil ist wirklich erfrischend. Er bringt Sätze, bei denen kann man sich einfach nur totlachen. Der Erfinder des Gonzo Journalismus hat hier auf jeden Fall einen Meilenstein gelegt. Eine wirklich gute Mischung aus Dichtung, Fiktion und Wirklichkeit, die sich so gut vermischen, dass man am Ende nicht sagen kann was er wirklich erlebt hat und was aus seiner halluzinogenen LSD Fantasie entsprungen ist. Zwischen all dem Wahnsinn versteckt sich auch der ein oder andere tiefgründige Gedanke über die Gesellschaft und das Leben darin. Man muss es einfach lesen um diesen Wahnsinn am eigenen Leib spüren zu können!

Schlusswort vom Autor: „Las Vegas: Nein, dies ist keine gute Stadt für psychedelische Drogen“

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